Zum Inhalt springen

Etwas zu mir …

Foto: Rolf K. Wegst

 

Anfänge // Mit vierzehn Jahren begann ich zu fotografieren, zunächst eher zu knipsen. Animiert dazu hat mich mein Vater, der auch einmal als Optiker tätig war und mich in die Grundlagen der Fotografie und die Geheimnisse der Dunkelkammer einführte. Mal mehr, mal weniger intensiv begleitete mich die Fotografie seitdem. Autodidaktisch habe ich mich stets um Verbesserung der Qualität bemüht. Seit ca. 2010 betreibe ich die Sache ernsthafter und konzentrierter.

„The first 10,000 photographs are your worst.“ Henri Cartier-Bresson

Technik // Begonnen habe ich mit einer 6×9-Rollfilmkamera (BESSA von Voigtländer), dann nutzte ich die Voigtländer Bassamatik (Kleinbild) meines Vaters und stieg mit einer Cosina (Neckermann, Prakitka-Nachbau) in die Spiegelreflextechnik ein. Es folgten zwei Canaon A1, bis ich mich von der Analogfotografie verabschiedete. Lange Dunkelkammersitzungen waren mit Familie und Beruf nicht mehr vereinbar. Ab 2007 begann für mich die Digitalfotografie. Zunächst habe ich mit einer Pentax K 10 fotografiert; 2010 kam die kleine Canon G 10 dazu, die man stets dabei haben kann. Ab Sommer 2013 Wechsel zu den neueren Modellen Pentax K-30 und Canon G 1X.  2016 „Aufstieg“ in das Vollformat, die Pentax K-1; mittlerweile Update zur M II. 2019 nun habe ich meine kleine Canon gegen die famose Leica Q2 getauscht.

„Photography is not about cameras, gadgets and gismos. Photography is about photographers. A camera didn’t make a great picture any more than a typewriter wrote a great novel.“ Peter Adams

Stil // Meist gehe ich im Sinne einer spontanen, assoziativen Fotografie vor. Das geschieht überall, wo ich mir etwas Zeit nehmen kann, zu Fuß die mich umgebende Welt zu erkunden. Es geht um das Festhalten von Eindrücken, die mich berühren, neugierig oder nachdenklich machen. Eine engere konzeptionelle Linie verfolge ich dabei nicht. Allerdings bilden sich manchmal wie von selbst thematische oder formale Linien heraus, die ich oft auch erst im nachhinein erkenne und an denen ich immer wieder anknüpfe. Meine Vorliebe gilt der Streetfotografie und ich versuche der Schule der so genannten humanistischen Fotografie nachzueifern (Robert Doisneau, Willy Ronis, Sabine Weiss, Cartier-Bressen, Robert Frank, Barbara Lang, Vivien Maier – um einige Orientierungspunkte zu geben). Ihr geht es es in all ihren Ausprägungen im Wesentlichen um zufällige Begegnungen, um symoblische Szenen des gesellschaftlichen Miteinanders, also Beobachtung, nicht Mission.

„Wether or not I create art is not of importance. For me, photography is a mean of expressing my wonderment at objects or certain people, a way of celebrating the poetry of nature or the melancholy of passing time.“ Guy Bourdin

Bildbearbeitung // Mit der digitalen Nachbearbeitung (Adobe Lightroom) gehe ich eher sparsam um. In der Regel geht es um Korrekturen und Bildbeeinflussungen, die im analogen Bereich auch in der Dunkelkammer geschehen könnten.

„Schon in der Anfangszeit, als der Fotograf die Belichtungszeit selbst abmaß, als in der Dunkelkammer der Entwickler penibel angemischt wurde, um bestimmte Effekte zu erzielen, da wurde manipuliert. Tatsächlich ist jedes Foto von A bis Z eine Fälschung. Ein völlig sachliches, unmanipuliertes Foto ist praktisch nicht möglich.“  Edward Steichen

Schwarz-Weiß // Viele Aufnahmen sind in Schwarz-Weiß (Silver Efex Pro II) ausgearbeitet, weil sich so oft eine gewisse Distanz herstellt, zugleich aber eine größere Konzentration auf das Motiv erreicht werden kann. Das gilt aber nicht stets; manchmal kommt es für die Bildaussage gerade auf die Farben an.

When you photograhp people in color, you photograph their clothes. But when you photograph people in black and white, you photograph their souls.“ Ted Grant